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Eröffnungsfeier zur Umgestaltung der Wallstraße am 21. April 2026

Mittlerweile seit über 10 Jahren wird von Seiten  u.a. der Schulleitung, der Elternvertreter und der Wieblinger Kinderbeauftragten gefordert, den Bereich vor der Fröbelschule sicherer zu machen. Hier herrschen morgens und abends, bedingt vor allem durch die Elterntaxis, teils chaotische Verhältnisse. Daneben soll die Aufenthaltsqualität an diesem von den Wieblingerinnen und Wieblingern viel genutzten Areal erhöht werden. Mit dieser Zielsetzung wird in den kommenden Monaten die Wallstraße rund um die Fröbelschule Schritt für Schritt neu gestaltet.

Ein erster Teil der Maßnahmen wurde bis Mitte April umgesetzt. Dazu gehören unter anderem die Neuordnung des Schulvorbereichs, zusätzliche Fahrradbügel sowie Eltern-Haltestellen in der Dammstraße, Pfälzer Straße und Mannheimer Straße. Weitere Maßnahmen, insbesondere zur Begrünung und Entsiegelung, werden im Laufe des Jahres folgen.

Am Dienstag, den 21. April 2026 fand vor Schulbeginn eine kleine Eröffnungsfeier anlässlich der Umgestaltung des Schulvorbereichs vor der Fröbelschule statt. 
 

Zu Beginn und zum Abschluss der Feier sangen 300 Schülerinnen und Schüler ein extra für den Anlass erstelltes Lied. „In der Wallstraße tut sich was“, sangen die Kinder, „ohne Abgas, ohne Sorgen, so beginnt ein schöner Morgen, der Schulweg ist jetzt gut und sicher, wir laufen ihn mit viel Gekicher…“.

Es gab Ansprachen von Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain, Bärbel Sauer, Leiterin des Amtes für Mobilität, von Rektorin Antje Spellig, der Elternbeiratsvorsitzenden Anne Stauffer und dem Wieblinger Kinderbeauftraten Thorsten Röver.

Naturgemäß lobten die städtischen Vertreterinnen die Maßnahmen, wenngleich eingeräumt wurde, dass es lange gedauert hat, bis etwas umgesetzt wurde. Außerdem war dies angesichts klammer Kassen nur mit EU-Geldern möglich. Dass mit diesen Geldern nicht viel möglich war, ist auch klar geworden. Die hölzernen Sitzmöbel sind überdies nur für drei Monate vom Land geliehen. Frau Sauer meinte, man müsse nun abwarten, ob die Änderungen die erhoffte Wirkung zeigten und das morgendliche Verkehrschaos abnehme. Dahinter steckt, dass der Wunsch nach einer Schulstraße  mit den Maßnahmen abgewehrt wurde. Der notwendige Erlass vom Land sei da, allerdings müssten erst alle anderen Mittel ausgeschöpft werden, bevor eine Straße zeitweise gesperrt werden dürfe.

Schulleitung und Elternbeirat brachten zum Ausdruck, dass Sie noch Luft nach oben sehen. Insbesondere betonte Frau Stauffer, dass sie sich eine Auswertung der Maßnahmen noch vor den Sommerferien wünscht.  „Wir müssen schnell Klarheit haben, ob sie ausreichen, oder ob wir doch eine zeitlich befristete Sperrung für den sicheren Schulweg brauchen.“  Dieser Meinung schließt sich die AG Verkehr im Stadtteilverein an.

Auf die Beschwerden wegen der schlechten Sichtbarkeit der Fahrradbügel in der Nähe des Friedhof-Eingangs hat die Stadt schon reagiert. Es wurden zunächst provisorische Elemente aufgestellt, die die Sichtbarkeit erhöhen. Diese werden später durch dauerhafte ersetzt. Herr Sauerzapf vom Stadtplanungsamt erläuterte im persönlichen Gespräch, dass die Lösung mit den Fahrradbügeln mehr Sinn ergibt, wenn die geplante Entsiegelung und Begrünung am Eingang der Wallstraße neben dem Friedhof im Spätjahr realisiert wird.  

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete ebenfalls (Artikel hinter der Bezahlschranke).