• Stadtteilverein Wieblingen e.V.
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Verschiedene Berichte

  • Sommertagszug 2021

    Sommertagszug 2021

    Leider gab es auch in diesem Jahr keine Sommertagszug für die Jüngsten in unserem Stadtteil.
    Zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Fröbelschule unterstützt die Schulleiterin Frau Spellig jedes Jahr den Sommertagszug mit Frühlingsliedern und bevor sich der Zug in Bewegung setzt, singen Eltern, Kinder und Großeltern zusammen das Wieblinger Lied.
    Da sich die Kinder derzeit im Wechselunterricht befinden, ist es schwierig Sommertagsbrezeln zu überreichen. Deshalb haben die einzelnen Klassen vom Stadtteilverein einen Umschlag mit einer Spende für Bastelmaterial erhalten. Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Frau Spellig: wir freuen uns auf den Sommertagszug 2022 zusammen mit Euch!

  • Auf den Wolfsgärten wird nicht gebaut

    Auf den Wolfsgärten wird nicht gebaut

    In allen Stadtteilen mehrheitliches Votum für „Ja“

    Beim Bürgerentscheid am 11. April haben die Gegner der Verlagerung des Ankunftszentrums für Geflüchtete auf das Areal Wolfsgärten in Wieblingen eine klare Mehrheit von 70,3 Prozent erzielt. Die Frage beim Bürgerentscheid lautete: „Sind Sie gegen eine Verlagerung des Ankunftszentrums für Flüchtlinge an das Autobahnkreuz auf die landwirtschaftlich genutzte Fläche Wolfsgärten?“ Die Wahlbeteiligung lag bei 39,86 Prozent. 30.496 (70,3 Prozent) Wählerinnen und Wähler kreuzten das „Ja“ auf dem Stimmzettel an. Damit wurde auch das sogenannte Quorum von mindestens 21.841 Stimmen klar erreicht. 12.868 (29,7 Prozent) stimmten mit „Nein“. In allen 15 Stadtteilen votierte die Mehrheit gegen die Verlagerung auf die Wolfsgärten. Die größte Ablehnung (90,7 Prozent) gab es in Wieblingen, die größte Zustimmung für die Verlagerung gab es in Kirchheim mit 39,33 Prozent der „Nein“-Stimmen.

  • Das Wieblinger Wappen

    Das Wieblinger Wappen

    Das heutige Logo des Stadtteilvereins, das sich auch auf den beiden Ortseingangsschildern von Heidelberg und von Edingen her sowie am Alten Rathauses befindet, beruht auf dem ältesten Siegel der früheren Gemeinde Wieblingen. Davon sind nur zwei Siegelabdrucke erhalten. Sie hängen an Urkunden aus den Jahren 1603 und 1615, die sich im Generallandesarchiv Karlsruhe befinden.

         Das Siegel trägt in der Schriftform der gotischen Minuskel die Umschrift „S. de gericht zu wiblingen“, also „Siegel des Gerichts zu Wieblingen“. Dieses Dorfgericht bestand aus dem Schultheiß und den Schöffen. Es war für die sogenannte Niedere Gerichtsbarkeit zuständig. Wahrscheinlich hat dieses Dorfgericht schon um das Jahr 1500 sich dieses Siegel zugelegt.

         Das Siegel zeigt unten ein Wappenschild mit den Wittelsbacher Rauten, da ja Wieblingen seit dem 13. Jahrhundert zur Kurpfalz gehörte, die von den Wittelsbachern regiert wurde. Über diesem Schild erhebt sich die Gestalt eines (katholischen) Bischofs in gottesdienstlicher Kleidung: mit dem kreuzverzierten Messgewand und der (stark stilisierten) Mitra auf dem Kopf. Er hält in seiner rechten Hand ein Buch und in der linken einen Vogel, der im Originalsiegel nicht eindeutig zu identifizieren ist, aber auf Grund seiner Gestalt durchaus ein Hahn sein könnte.

         In der kirchlichen Kunst werden außer dem Apostel Petrus nur zwei Heilige mit einem Hahn dargestellt: St.Vitus (Veit) und St.Valentin von Terni. Tatsächlich sind für das Jahr 1496 die Heiligen Valentin und Bartholomäus als Patrone der Wieblinger Pfarrkirche bezeugt. Man darf also mit großer Wahrscheinlichkeit annehmen, dass auf dem Wieblinger Ortssiegel der örtliche Kirchenpatron, der heilige Bischof und Märtyrer Valentin mit dem Hahn, dargestellt ist.

         Valentin wurde im Jahre 268 oder 269 im Rahmen einer römischen Christenverfolgung enthauptet. Seit Mitte des 5.Jahrhunderts ist bezeugt, dass sein Fest am 14. Februar begangen wurde; dies ist wahrscheinlich sein Todestag. Da er gegen kaiserliches Verbot heimlich Soldaten, die während ihrer Militärzeit nicht heiraten durften, christlich getraut haben soll, wurde er später zum „Patron der Liebenden“.

         Der älteste Beleg für den „Valentinstag“ findet sich gegen Ende des 14.Jahrhunderts in England und Frankreich. Erst nach 1950 fand er auf dem Umweg über die USA auch in Deutschland Eingang.

         Seit 1622 wurde das Wieblinger Ortssiegel mehrfach verändert, und die Erinnerung an Valentin ging völlig verloren. Wer mehr über die Geschichte unseres Ortssiegels wissen will und auch erfahren möchte, wie die Valentinsverehrung ausgerechnet nach Wieblingen gekommen sein könnte, dem sei die Lektüre des folgenden Aufsatzes empfohlen:

    „Das Wieblinger Wappensiegel, Eine Untersuchung von Walter Petschan, 2005.“

    In etwas erweiterter Fassung findet sich dieser Aufsatz auch im "Jahrbuch zur Geschichte der Stadt Heidelberg 2006/07 (Jahrgang 11)".

  • Insektenhotel ist wieder zurück

    Insektenhotel ist wieder zurück

    Der Stadtteilverein hat zwischen der Bühler Wiese und dem Kinderspielplatz am Rathaus ein Insektenhotel aufgestellt. 

    So stand es im letzten Jahr im Wieblinger Anzeiger. Doch plötzlich war es verschwunden, und niemand wusste wo es war. Bis sich ein Wieblinger Bürger beim Bürgeramt und dann beim Stadtteilverein meldete. 
    Er meinte: "Das Insektenhotel ist nicht fachgerecht hergestellt und teilweise eine Gefahr für die zarten Flügel der Bienen".
    Das Haus wurde daraufhin vom Landschaftsamt entfernt und zwischengelagert. Nach einigen kleinen Änderungen haben wir das Haus an alter Stelle wieder montiert und diesmal einen Hinweis auf den Aufsteller angebracht.

    Inzwischen wurden schon Wildbienen beim Bezug des Hauses beobachtet.

  • 1000 Euro an „Frauen helfen Frauen“

    1000 Euro an „Frauen helfen Frauen“

    Der Stadtteilverein Wieblingen spendet 1.000 Euro an Frauen helfen Frauen e.V. – Erhöhter Beratungsbedarf während der Corona-Pandemie

    Jedes Jahr im Dezember verkauft der Stadtteilverein Wieblingen Kalender mit den schönsten Aufnahmen des Stadtteils in ausgewählten Geschäften. Die 160 Exemplare waren auch diesmal zum Jahresende hin schnell vergriffen. Die gesamten Erlöse aus dem Verkauf des Wieblinger Kalenders 2021 spendete der Stadtteilverein jetzt an den Verein Frauen helfen Frauen e.V. „Wir sind froh, dass wir diese wertvolle Arbeit des Vereins für Frauen in Notlagen mit unserer Spende unterstützen können“ sagte Ingrid Herrwerth, Vorstandsmitglied des Stadtteilvereins Wieblingen bei der Spendenübergabe.

    Frauen helfen Frauen e.V. betreibt in Heidelberg eine Interventionsstelle für akute Notlagen, ein Frauenhaus und eine Beratungsstelle für Frauen in Konfliktsituationen. Mona Albrecht-Baumgärtner, verantwortlich für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit, nahm den Spendenscheck dankbar entgegen: „Die Unterstützung durch Bürger und Vereine hier vor Ort bedeutet uns sehr viel. Die Offenheit und Wertschätzung für unsere Arbeit bestätigt und motiviert uns“, so die Soziologin.

    Dass diese Arbeit nach wie vor notwendig und wichtig ist, belegt Mona Albrecht-Baumgärtner mit erschreckenden Zahlen: „Im Jahr 2019 ist jeden dritten Tag eine Frau durch die Gewalt ihres Partners oder Ex-Partners zu Tode gekommen. Die Dunkelziffer aller Gewalttaten ist aber noch um einiges höher“, sagt sie. Gewalt in der Partnerschaft sei immer noch ein schambehaftetes Thema, das oftmals nicht zur Anzeige gebracht werde. Da viele Frauen auch im Jahr 2021 noch stark von ihren Ehemännern oder Partnern abhängig seien, „ist Gewalt gegen Frauen ein strukturelles Problem unserer Gesellschaft“, so Mona Albrecht-Baumgartner.

    In der Corona-Pandemie bemerken die Mitarbeiterinnen des Vereins erhöhten Beratungsbedarf, den sie zumeist per Telefon abarbeiten. Aber auch der Bedarf an Plätzen im Frauenhaus übersteigt das Angebot: „Der Heidelberger Immobilienmarkt erschwert es uns sehr, Frauen aus dem Frauenhaus in eine eigene Wohnung – und damit in ein selbstbestimmtes Leben – zu vermitteln. Das würde wiederum freie Plätze bei uns schaffen. Über faire Wohnungsangebote von Vermietern wären wir daher aktuell sehr dankbar“, so Albrecht-Baumgärtner. Die Spende des Stadtteilvereins wird auch den Kindern der dort betreuten Frauen zugutekommen: diese benötigen dringend Computer für das Homeschooling oder Nachhilfe, die bezahlt werden muss.

     

  • Abschied vom AFN-Sendemast in Wieblingen

    Abschied vom AFN-Sendemast in Wieblingen

    Seit dem 17.12. 2020 ist der bisher weit sichtbare 65m hohe AFN-Sendemast im Norden von Wieblingen verschwunden. Bis zu diesem Zeitpunkt war er für viele ein markanter Geländepunkt, der signalisierte: „Hier ist Wieblingen“
    Der Sendemast wurde ca. 1952 in der Nähe des Thermalbades als Sendemast zur Übertragung des Rundfunks für die in Heidelberg und Umgebung stationierten amerikanischen Streitkräfte errichtet.
    Wie dem Stadtteilverein Dank dem RNZ- Archiv bekannt wurde (RNZ Nr. 133 und 139 von 1968), musste der Mast im Juni 1968 wegen dem Umbau der B37 (Iqbal-Ufer) den ersten Standort von 1952 verlassen. In Wieblingen wurde er am 19.6.1968 wieder aufgebaut und wieder in Betrieb genommen.
    Der Sender wurde bereits im April 2014, mit Beendigung der Stationierung der Amerikaner, abgeschaltet. Bis dahin konnte man ihn aber frei empfangen.
    Der Mast bestand aus geschweißten und geflanschten Stahlrohren mit ca. 350mm Außendurchmesser und ca. 9mm Wandstärke. Aus statischen Gründen war er in 3 Ebenen mit je 3 Seilpaaren im Winkel von 120 Grad am Boden verspannt.
    Nach dem Bericht in der RNZ, dass der Sendemast abgebaut wird, entstand die Idee, zumindest die AFN-Antennenmast-Spitze für unser Wieblinger Ortsmuseum zu erhalten. Immerhin stand sie über 50 Jahre bei uns, also (im Sinne der Erhaltungs- bzw. Sanierungssatzung) schon Ortsbild prägend und erhaltungswürdig.
    Mit Erlaubnis der Stadt Heidelberg und tatkräftiger Unterstützung der Abbruchfirma und unserem Wieblinger Bauunternehmer Alexander Eichler, der die Spitze für uns abtransportierte und bis zur Weiterverwendung einlagert, wird die „gerettete“ Antennenspitze bald wieder in Wieblingen zu sehen sein, wo wird noch nicht verraten.
    Der Rest der Antenne landete, in handliche Stücke am Boden zerlegt, in einem großen Schrottcontainer. Zur Demontage wurden zwei Hydraulik-Mobilkräne aufgebaut und am 17.12. begann das Abtragen der einzelnen bis zu 20 m langen Demontage-Schüsse. Die Antennenspitze war der erste Schuss mit ca. 7m Länge und ca. 500kg. In Summe waren es ca. 5.000 kg Stahl, die hier abgebaut wurden. So war dann der Antennenmast innerhalb ca. 3 Std. Geschichte. Anschließend wurde noch die hergestellte Kranzufahrt wieder in den Ursprungszustand versetzt. Wegen dem direkt angrenzenden Naturschutzgelände wurden die Arbeiten in die Winterzeit verlegt, um möglichst wenig störende Auswirkungen auf Flora und Fauna zu haben, was dem Augenschein nach auch gelang.

  • Die Sanierung der Maaßstraße ist abgeschlossen

    Die Sanierung der Maaßstraße ist abgeschlossen

    Am Abend des 22. Dezember 2020 war es soweit: die Maaßstraße wurde wieder durchgängig für den Autoverkehr geöffnet. Seit März 2020 war die Straße vom Elisabeth von Thaddenplatz bis zur Adlerstraße aufgerissen worden, wurden Rohre verlegt, Randstreifen und eine Mittelrinne gepflastert und die Fahrbahn neu asphaltiert.

    Damit sind die Schlaglöcher endlich weg, und marode Rohre wurden ersetzt das ist natürlich das wichtigste. Aber was ist aus der vollmundigen Ankündigung der Stadt geworden, „die Straßen- und Aufenthaltsqualität zu verbessern“ bzw. der beabsichtigten „Begrünung/Bepflanzung der Parkstandsfläche (an der Ecke zur Friedrichsfelder Straße)“?

    Die Maaßstraße ist eine breite übersichtliche Piste geworden, auf der weiterhin viel zu schnell gefahren wird. Schon wird darüber diskutiert, ob in der Straße Blumenkübel zur „Entschleunigung" aufgestellt werden sollten.

    Der Parkplatz an der Ecke zur Friedrichsfelder Straße wurde entgegen den ursprünglich von der Stadt vorgelegten Plänen nicht „befestigt und geordnet“. Die Anwohner müssen stattdessen befürchten, dass er mit einem Haus auf Stelzen überbaut wird. Das aufgebockte Haus würde die angrenzenden Gärten beschatten und böte eine hervorragende Aussicht auf die nachbarschaftlichen Gartenaktivitäten. Dagegen wehren sich die Nachbarn mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln.

    In heutigen Zeiten besonders bedauerlich ist, dass kein einziger der vier eingeplanten Bäume in der Maaßstraße gepflanzt wurde. Stattdessen ist im Verlauf der Baumaßnahme viel Grün in der Straße verschwunden.

    Fazit:
    Es wurde zwar die „Straßenqualität" erhöht, aber von einer „Erhöhung der Aufenthaltsqualität“ kann keine Rede sein.

     

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